Die 12 Arbeiten des Herkules

 

Die 12 Arbeiten des Herkules

Dieses Projekt entstand für Certamen (einen Latein-Wettbewerb). Beteiligt an diesem Projekt waren: Elisabeth Dehmel; Daniela Gerstmann; Cecilia May; Kristin Schirrmeister und Kristin Zabel. Nachdem, hauptsächlich Dani und Cili, Bücher über Herkules und seine Aufgaben gesichtet hatten, machten sich die Zwei ans Texten. Manches gelang sofort anderes musste immer wieder geändert werden. Kreativität, war das Zauberwort. So ging es dann auch weiter als der Film gedreht wurde. Alle waren voller Elan. Trotz Kälte (ca.8°C) und nur leichter Bekleidung mussten Aussenszenen gedreht werden. Es gab Szenen, die wurden bis zu 12 mal gedreht ehe sie perfekt waren. Alle haben gefroren wie die "Schneider", ans Aufgeben hat aber keiner gedacht. Nach drei Tagen und Abenden war es geschafft. Alle Szenen waren im "Kasten" und konnten nun entsprechend aufgearbeitet werden. Nach 12 Tagen und der Einsatzbereitschaft meiner Mutti (danke) konnte der Film auf DVD gebrannt werden. Alle 12 Aufgaben konnten nicht in 10 Minuten verpackt werden. Es entstanden somit zwei Filme. Der eine 10 Minuten lang und der andere ca 45 Minuten. Mit entsprechender Aufmachung und den "out takes", ergab das eine Spielfilmlänge von 95 Minuten. Soviel Film konnten wir nicht ins Netz stellen.

Deshalb stellen wir den Film hier nur als Bildergeschichte dar.

Jupiter ging wieder einmal fremd. Er zeugte mit einem Menschen ein Kind. Dieses Kind nannte Jupiter Herkules. Iuno, die Frau Jupiters, war natürlich nicht sehr erfreut. Mit einer List gelang es ihr Eurystheus, einen weit entfernten Neffen als Nachfolger bestimmen zu lassen. (Als Jupiter die Geburt seines Sohnes und dessen Nachfolge im Olymp bekannt gab, ließ Iuno ihn schwören das derjenige der als Erster an diesem Abend das Licht der Welt erblickt der rechtmäßige Nachfolger sei. Jupiter schwor, denn er war sicher sein Sohn würde als Erster das Licht der Welt erblicken. Hera indes war schlau und ließ bei einer weit entfernten Verwandten von Jupiter die Wehen vorzeitig einsetzen. Damit war nicht Herkules der Erstgeborene sondern Eurystheus.) Iuno war sehr nachtragend und dieser Sieg reichte ihr nicht. Mehrfach versuchte sie Herkules irgendwie aus dem Weg zu schaffen. Kein noch so ausgeklügelter Plan gelang ihr. Zu dieser Erkenntnis gelangt, versetzte sie Herkules kurzzeitig in einen Wahnzustand. In diesem Zustand brachte Herkules seine gesamte Familie um. Weil er sich selbst aber nicht umbrachte, wurden ihm 12 Aufgaben aufgegeben. Zu Herkules Schmach durfte sein Cousin Eurystheus, ihm diese Aufgaben stellen.

Jupiter wurde über diese Aufgaben informiert und er segnete dieses Vorgehen ab. Er glaubte an die Stärke und den Mut seines Sohnes und war sich sicher, Herkules würde alle Aufgaben erfolgreich zu Ende bringen.

Jupiter ruft den Götterboten Merkur, damit er Herkules die Nachricht überbringe.

 

Merkur indess schläft und ist nicht gerade glücklich über die Störung. Aus dem Schlaf gerissen, eilt er zu Jupiter, um seinen Auftrag entgegen zunehmen.

Wenig später ist Merkur bei Herkules und übergibt ihm den Brief.

 

  Herkules erste Aufgabe war es den nemeischen Löwen zu töten. Kein einfaches Unterfangen. Immerhin war er ausgesprochen stark und konnte nicht mit Waffengewalt besiegt werden. Als der Löwe eingeschlafen war, schlich sich Herkules an.Mit aller Kraft würgte er ihn. Als Beweis seines Sieges, häutete er ihn und übergab seinem Cousin den Pelz.
Herkules sollte die lernäische Hydra in seiner zweiten Aufgabe erlegen. Über diese Tier gab es nur Gerüchte. Keiner hatte sie je gesehen und ist dann auch noch lebend zurück gekehrt.

 

Herkules wusste nur - 100 Köpfe, wobei sich jeder verdoppelt, wenn man ihn abschlägt. Weder der Weg dorthin noch das WIE TÖTEN war ihm bekannt. Er machte sich erst einmal auf den Weg.

Als er rastete, setzte ihm jemand ein Schwert an die Kehle. Zu seinem Glück war es sein Neffe Iolaos. Dieser hielt den Wanderer für einen Räuber.
Herkules gab sich zu erkennen und bat Iolaos um Hilfe. Iolaos kannte den Weg nach Lerna, aber wo die Hydra zu finden sei wusste er nicht. Da kam ihnen Minerva zu Hilfe. Sie gab eine genaue Wegbeschreibung und wie dem Tier beizukommen war bekannt. Iolaos setzte den Wald in Brand und Herkules lockte die Hydra aus der Höhle. Nachdem die Köpfe abgeschlagen wurden, mussten die Wunden mit Feuer versengt werden, damit kein neuer Kopf nachwachsen konnte. Der Sieg war auf der Seite von Herkules und Iolaos. Minerva hatte die beiden auch vor einem bösen Krebs gewarnt.

Dieser lauerte für gewöhnlich am Eingang der Höhle. Auf dem Rückweg erlegte Herkules auch noch diesen.

Jupiter hingegen war so erfreut das er wie zuvor schon Löwen auch den Krebs als Sternbild an den Himmel setzte.

In seiner dritten Aufgabe sollte Herkules einen wütenden Eber fangen. Dieser versetzte die dort lebenden Bauern in Angst und Schrecken. Nur leider war der Eber nicht das Hauptproblem. Der Weg dorthin war bewacht von nicht ganz so freundlichen Kentauren. Bei einem Einsiedler bekam Herkules vergorenen Traubensaft. (Wein). Herkules lockte die Kentauren mit dem Duft des süßen Weins an. Den Kreaturen war Alkohol bis dahin unbekannt. Von der Wirkung des Alkohols angestachelt, gab es zwischen ihnen einen großen Streit, welcher in einem Kampf auf Leben und Tot gipfelte. Der letzte Kentaur starb an einer Pfeilspitze von Herkules. Diese Spitze war mit dem Blut der Hydra getränkt und sehr, sehr giftig. Das Wesen betrachtete verwundert die Pfeilspitze und ließ sie sich aus versehen auf seine Fuß fallen. Jetzt konnte Herkules den Eber fangen. Er trieb ihn in die Berge, dort blieb der Eber im Schnee stecken und Herkules konnte ihn fangen.
Einst lebten ganz besondere Hirschkühe in den Wäldern. Sie trugen goldene Geweihe und waren in den Wäldern von . . . nicht zu fangen. Diese Tiere ließen sich immer absichtlich sehen. Erblickte sie ein Jäger war er sofort vom Jagdfieber ergriffen. Nur konnten diese Tiere in ihren Wäldern niemals erlegt werden und aus den eigentlich jagenden wurden erfolglose aber von großer Gier getriebene Jäger.

Herkules sollte in seiner vierten Aufgabe so ein Tier fangen. Nicht töten sondern nur fangen und bei Eurystheus abliefern.

Nach tagelangem umher irren hörte er den Ruf einer Hirschkuh. Schnell griff er zu Pfeil und Bogen und schoß aus einem Versteck auf sie.

Die Hirschkuh war getroffen. Zu ihrem Pech hatte sie sich zu weit aus den sie schützenden Wäldern getraut. Herkules fesselte das Tier und wollte es abtransportieren.

. . . Diana nahm ihm im Auftrag von Eurystheus das Tier ab und Herkules konnte auch diese Aufgabe als erledigt ansehen.

Fünfte Aufgabe!

Herkules geht auf Vogeljagd.

 

Natürlich nicht freiwillig und die Vögel sind auch keine normalen Vögel. Es sind die stymphalischen Vögel. Diese Vogelart war sehr aggressiv und nur zu töten mit dem Gift er Hydra.

Aggressiv war für Herkules kein Problem. Die Hydra hatte er erlegt und eine große Anzahl von Pfeilen in das Blut der Hydra getaucht.

Diese Aufgabe war für Herkules keine besondere Herausforderung und er löste sie sehr schnell.

Eurysteus Spion berichtete über den Stand der Dinge bei der Reinigung der Augeias Ställe. Dieses war Herkules sechste Aufgabe. Die Ställe waren so voller übel riechendem Mist, so dass es schon beim Anblick jeden in die Flucht schlug. Die Kreaturen in diesen Ställen produzierten diesen Mist pausenlos und wer immer die Ställe jemals gereinigt bekam, der sollte die Tochter des Hauses bekommen. Derjenige abe, welcher die Ställe nicht binnen 24 Stunden gereinigt bekommt, sollte der ewige Knecht sein und für immer diese Ställe reinigen. Herkules leitete kurzerhand zwei große Flüsse um und durch die Ställe. Der Mist wurde fort geschwemmt und die Arbeit war erledigt. Eurystheus konnte es nicht fassen, als er von Herkules Erfolg erfuhr.

Die Stuten des Diomedes, dem grausamen Gott des Todes

Auch die Pferde des Todes genannt, weil sie sich von Menschenfleisch ernährten. Diese Stuten zu fangen war Herkules siebte Aufgabe.

Auf dem Weg zu Diomedes kam Herkules an dem Haus des Admetos vorbei.Von den Moeren hatte er es abgerungen seine Lebenslänge zu verdoppeln. Dafür sollte aber ein ihm nahestehender Verwandter an seinem Todestag freiwillig dem Tod folgen. Diomedes junge Frau hatte sich dazu bereit erklärt. Genau in diesem Moment, als Diomedes die Frau wegschleppte kam Herkules. Er rang ihm die Frau ab.

Worauf sie sich unsterblich in Herkules verliebte.

Herkules machte sich auf den Weg, die Stuten zu holen. Um sie zu fangen, warf er den Diomedes persönlich zum Fraß vor. Daraufhin wurden die Tiere so folgsam und zahm, daß Herkules sie ohne Probleme zu Eurystheus bringen konnte.

Eurystheus war entsetzt, Herkules hat es wieder geschafft. Seine Tochter Admete nervte ihn auch noch. Wollte sie doch unbedingt so einen Gürtel haben. Den Gürtel der Hippolyte. Hippolyte war die Chefin der Amazonen. Sie waren perfekt im Kampf in der Jagd und das Wichtigste: sie mochten keine Männer. So fasste er den Entschluss, Herkules den Gürtel holen zu lassen. Damit waren gleich zwei Dinge erledigt. Admete hatte ihren Gürtel und würde Ruhe geben und Herkules seine bekam seine achte Aufgabe, von der er hoffentlich nicht wiederkehren würde. Der Plan schien perfekt. Würde Herkules nicht wiederkommen, müsste Admete Ruhe geben, weil es sonst auch keinen gibt der den Gürtel beschafft.
Herkules vernahm die Aufgabe. Er wunderte sich ein wenig darüber. Wo sollte das Problem sein? Bei den Amazonen angekommen, erging es Herkules sehr gut. Hippolyte war von Herkules angetan. Er verkörperte alles, was sie für erstrebenswert hielt. Hätte er auch nur einen Wunsch, sofort würde sie ihn bedingungslos erfüllen.

Das gefiel Iuno überhaupt nicht. Sie mischte sich unter die Amazonen und streute das Gerücht aus, Herkules wolle Hippolyte entführen.

 

 

 

Hippolyte war sehr erzürnt. Sie griff Herkules an und es entbrach ein schrecklicher Kampf. In diesem Kampf entriss Herkules ihr den Gürtel und musste fliehen. Seine Verfolger gaben bald auf.

Herkules konnte Admete den Gürtel übergeben.

Der kretische Stier

Der Stier war einst Liebhaber der Königin Pasiphäe. Um Poseidon gütig zu stimmen wurde ihm der Stier geopfert. In Poseidons Reich fühlte sich der Stier aber ganz und gar nicht wohl.Er wurde wild und keiner durfte ihm zu nahe kommen.Wo immer der Stier auftauchte, gab es Verwüstung und Tod. Poseidon wollte deshalb den Stier wieder los werden. Das war die neunte Aufgabe des Herkules.

Herkules stürzte sich mit aller Kraft und Minos Hilfe auf den Stier. Packte ihn bei den Hörnern, fesselte ihn und brachte ihn wieder zurück. Der Stier war von Stund an wieder lieb und Herkules hatte auch diese Aufgabe bewältigt.

In der Nähe des Berges Abbas lebte das Vieh des Geryons. Es hatte zwei Köpfe und wurde von einem Hund und seinem Hirten bewacht.

Genau dieses Vieh zu erlegen war Herkules 10. Aufgabe

Herkules schlich durch die Wälder des Berges Abbas. Schon bald erspähte er das Tier. Nachdem er die Lage gesichtet hatte und für relativ ungefährlich hielt, schlich er sich an.

Jupiter beobachtete mal wieder alles in seiner Glaskugel und erfreute sich an den Kampftechniken seines Sohnes.

Schnell war klar, Herkules schafft auch diese Aufgabe nur allein durch seines Kampfkraft und seinen Mut.

Eurystheus war schon sehr in Siegesstimmung. Er glaubte, Herkules nicht mehr erblicken zu müssen und somit seinen Platz im Olymp sicher zu haben.

Nur leider hatte er den Wein für die Feier zu früh bestellt.

Herkules kehrte zurück und erholte sich ein wenig von den Strapazen.

Als Herkules zu Eurystheus gerufen wurde, war er in Siegerlaune und freute sich über das Gesicht seines Cousins.

Nach kurzem Geplänkel stellte er ihm die 11. Aufgabe.

Herkules sollte die streng bewachten Äpfel der Hesperiden holen.

Kein leichtes Unterfangen. Die Äpfel waren streng bewacht und wie er dorthin kommen sollte war ihm auch nicht ganz klar.

Meereus, einem alten Meergreis, musste er nach dem Weg fragen. Dieser war nicht bereit ihm den Weg zu verraten. Es kam zum Kampf. Ein nicht ganz leichter, denn dieser Greis konnte sich in Wasser,Feuer und Luft verwandeln. Trotzdem siegte Herkules und rang dem Alten die Wegbeschreibung ab.

Auf dem Weg zu den Hesperiden traf er auf Atlas, einen Titanen. Dieser trug das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern und durfte sich nicht bewegen.

Herkules bot dem Titanen an, ihm die Arbeit für ein paar Stunden abzunehmen, wenn Atlas die Äpfel der Hesperiden holen würde.

Atlas war sofort einverstanden.

Er eilte los, um die Äpfel zu holen.

 

Als Atlas mit den Äpfeln zurückkam, war es Herkules klar, daß dieser ihm zwar die Äpfel geben wird, ihm aber die Last nicht wieder abnehmen würde. Mit einem Trick gelang es ihm dann aber doch. Nicht nur Kraft war richtig eingesetzt sondern auch Geist.

Eurystheus kochte vor Wut. Egal welche Aufgabe er auch stellte alle, aber wirklich alle hatte Herkules gelöst.

Da kam ihm ein sehr, sehr böser Gedanke. Soll er in die Unterwelt gehen und den Hund des Pluto persönlich, den Kerberos lebend holen.

Als Herkules von der 12. Aufgabe erfuhr war er wütend. Ohne Hilfe in die Unterwelt. Wer sollte ihm helfen, wer kannte den Weg?

Herkules rief Merkur um Hilfe an. Merkur kam und wies Herkules den Weg.

Nur in die Unterwelt sollte Herkules schön allein gehen.

Voller Zorn und mit Todesverachtung ging er allein zu Pluto.

Pluto versprach Herkules den Hund Kerberos, wenn er ihn ohne Waffengewalt fangen würde und ihm auch nichts tun würde.

Wieder in der Unterwelt angekommen. legte Herkules alle Waffen ab. Schlich sich mit seinem gesamten Mut an den Hund, überwältigte ihn und brachte ihn zu Eurystheus.  

Eurystheus lag derweil völlig entspannt an seinem Pool. Er war sich sicher, dieser Aufgabe konnte selbst Herkules nicht gerecht werden. Ihm sollte der Sieg gehören.

So ,von seinen Gedanken benommen, schlummerte er ein.

In diesem selbstgefälligem Zustand fand Herkules seinen Cousin vor, als er ihm den Hund übergeben wollte.

Herkules riss ihn aus dem Schlaf. Jetzt sollte Eurystheus schlimmster Alptraum beginnen.

Doch Eurystheus war nicht bereit kampflos aufzugeben. Er erhob sein Schwert gegen Herkules.

Ein erbitterter Zweikampf begann. Eurystheus verletzte dabei Herkules, als dieser zu Boden sank glaubte er schon an seinen Sieg. Doch Herkules war nur leicht verletzt. Schlich sich an seinen Cousin und versetzte ihm seinerseits einen Streich.

Eurystheus ging baden und der Film war an dieser Stelle zu